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Beitrag · 21. September 2026

Wie sich die Suche 2026 verändert.

Die Zahl der Suchen steigt, die Zahl der Klicks sinkt. Wer heute gefunden werden will, muss in der Antwort vorkommen, nicht nur im Ergebnis darunter. Die Zahlen und was daraus für kleine Betriebe folgt.

01Der Stand

Die Antwort steht auf der Suchseite

Google beantwortet immer mehr Fragen selbst, zusammengesetzt aus mehreren Websites. Für die Suchende ist das bequem, für den Betrieb dahinter fällt der Besuch weg.

68 %

der Google-Suchen endeten Anfang 2026 ohne einen einzigen Klick. Zwei Jahre davor waren es 60 Prozent.

48 %

aller Suchen zeigen inzwischen eine KI-Antwort ganz oben, noch vor den Suchergebnissen.

61 %

weniger Klicks bekommt das erste Suchergebnis, wenn so eine Antwort darüber steht.

Das trifft auch Betriebe, die weit oben stehen. Die Platzierung bleibt gleich, die Anfragen werden weniger. Wer eine Leistung sucht, bekommt drei Sätze und eine Handvoll Namen, und entscheidet danach.

Zahlen aus 2026: SparkToro mit Similarweb-Daten sowie Auswertungen von Ahrefs und Seer Interactive, gemessen an Suchen in den USA.

02Der zweite Einstieg

Gefragt wird auch außerhalb von Google

ChatGPT hat nach Angaben von OpenAI über eine Milliarde Nutzerinnen und Nutzer pro Woche. In der Auswertung von Sensor Tower für Mai 2026 entfallen 46 Prozent der KI-App-Nutzung auf ChatGPT und 28 Prozent auf Google Gemini, Claude liegt bei rund zehn Prozent, Perplexity und Grok jeweils unter fünf.

01

Eine Antwort nennt drei bis fünf Betriebe

Statt zehn blauer Links steht dort eine kurze Liste mit Namen. Wer fehlt, kommt im Gespräch nicht vor, auch wenn die Website gut ist.

02

Genannt wird, wessen Angaben eindeutig sind

Leistung, Ort, Erreichbarkeit, Preisrahmen. Was ein Programm nicht eindeutig auslesen kann, taucht in der Antwort nicht auf.

03

Die Quelle entscheidet über den Besuch

Perplexity verlinkt die Seiten, aus denen die Antwort stammt. Wer dort steht, bekommt Besuche direkt aus der Antwort.

03Die lokale Suche

Die Karte kommt vor der Website

Wer in seiner Region nach einer Leistung sucht, bekommt zuerst eine Karte mit Betrieben, bei Google genauso wie auf dem iPhone. In diese Karte kommt nur, wer ein Unternehmensprofil hat.

01

Google-Unternehmensprofil

Öffnungszeiten, Leistungen, Fotos und Bewertungen entscheiden über die Reihenfolge in der Karte. Die Bestätigung dauert laut Google bis zu fünf Werktage, bei Postkarte länger.

02

Apple Business

Apple hat Business Connect im April 2026 in Apple Business zusammengeführt. Wer am iPhone nach einem Betrieb in der Nähe fragt, bekommt die Antwort aus Apple Karten, nicht von Google.

03

Gleiche Angaben überall

Name, Adresse, Telefonnummer und Öffnungszeiten müssen auf der Website, bei Google und bei Apple übereinstimmen. Abweichungen kosten Sichtbarkeit in der Karte.

04Was daraus folgt

Sechs Schritte, die 2026 zählen

Nichts davon braucht ein neues Design. Es geht um Angaben, Struktur und Seiten, die es noch nicht gibt.

01

Eine eigene Seite je Leistung

Gesucht wird nach der Leistung, nicht nach dem Firmennamen. Ohne eigene Seite fehlt die Antwort, auf die Google und die KI-Suchen verweisen könnten.

02

Preisrahmen nennen

Ein Ab-Preis reicht. Ohne Angabe fällt der Betrieb aus Vergleichen heraus, die KI-Antworten anstellen.

03

Strukturierte Daten einbauen

Name, Adresse, Öffnungszeiten, Leistungen und häufige Fragen im Format JSON-LD. Damit rät niemand mehr, was wohin gehört.

04

Beide Unternehmensprofile pflegen

Google und Apple, mit denselben Angaben wie auf der Website.

05

Häufige Fragen beantworten

Genau in der Form, in der sie gestellt werden. Diese Absätze landen in KI-Antworten.

06

Den Weg zur Anfrage prüfen

Sichtbarkeit bringt nichts, wenn der nächste Schritt fehlt. Telefonnummer, Formular und Termin gehören auf jede Leistungsseite.

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Fragen

Häufig gefragt

Was bedeutet Zero-Click-Suche?

Eine Suche, nach der niemand auf ein Ergebnis klickt. Die Antwort steht schon auf der Suchseite. Anfang 2026 endeten 68 Prozent der Google-Suchen so, zwei Jahre davor 60 Prozent.

Ersetzt ChatGPT die Google-Suche?

Nein, für viele ist es der erste Schritt. Google bleibt größer, zeigt aber selbst KI-Antworten über den Ergebnissen.

Was können kleine Betriebe tun?

In die Antworten kommen statt um Klicks zu kämpfen: eindeutige Angaben, gepflegte Profile bei Google und Apple, strukturierte Daten und eigene Seiten für die gesuchten Leistungen.

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